macOS: 8 Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre

macOS: 8 Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre

  1. ▼ Inhaltsverzeichnis
    1. Gerätesperre
    2. Sicherheitseinstellungen
    3. Verschlüsselung
    4. Softwareupdate für macOS
    5. Firewall
    6. Browser
    7. VPN für macOS
    8. Antivirenschutz für macOS

    Gerätesperre

    Um zu verhindern, dass jeder, der physischen Zugriff auf das Gerät hat, auf Ihre persönlichen Daten auf Ihrem Gerät zugreifen kann, müssen Sie es mit einem starken Passwort schützen. Das richtige Passwort sollte Zahlen, Klein- und Großbuchstaben sowie Sonderzeichen enthalten. Das Passwort sollte idealerweise 15 oder mehr Zeichen lang sein, aber das Minimum beträgt 10 Zeichen.

    Bei MacBooks können Sie Touch ID verwenden, genau wie bei einem iOS-Gerät. Sie können sich dann einfach und schnell nur mit Ihrem Fingerabdruck am Gerät anmelden und das Passwort dient als Backup-Zugangsmöglichkeit.

    Das Passwort legen Sie unter Systemeinstellungen → Sicherheit → Allgemein fest.

    Um die Sicherheit zu erhöhen, legen Sie auch fest, dass für Systemänderungen die Eingabe des Administratorpassworts erforderlich ist. Dadurch wird verhindert, dass nicht autorisierte Anwendungen Systemänderungen vornehmen. Diese Änderung nehmen Sie unter Systemeinstellungen → Sicherheit → Allgemein → Weitere Optionen vor.

  2. Sicherheitseinstellungen

    Sehen Sie sich in den Systemeinstellungen → Sicherheit → Datenschutz den Zugriff einzelner Anwendungen auf die Gerätedienste an.

    Beginnen Sie mit den Ortungsdiensten. Deaktivieren Sie hier alle Standortberechtigungen für Apps, die Sie nicht verwenden oder benötigen.

    Ein weiterer zu überprüfender Punkt ist der Zugriff auf Kontakte, Kalender und Erinnerungen. Entfernen Sie hier wie bei den Ortungsdiensten den Zugriff auf alle Anwendungen, die diese sensiblen Daten nicht benötigen.

    Die letzten in diesem Teil der Einstellungen sind Analyse und Verbesserung. Deaktivieren Sie in diesem Menüpunkt die Freigabe von Mac-Analysen und das Teilen von Daten mit Anwendungsentwicklern.

    Die letzte Einstellung, die Sie vornehmen sollten, um die Privatsphäre Ihres Mac zu erhöhen, ist das Deaktivieren der Freigabe. Deaktivieren Sie unter Systemeinstellungen → Freigaben alle einzelnen Freigaben, die Sie nicht verwenden oder derzeit nicht benötigen.

  3. Verschlüsselung

    Um das Auslesen Ihrer Daten vom Gerät im Falle eines Diebstahls eines ausgeschalteten oder gesperrten Computers zu verhindern, verschlüsseln Sie die Festplatte. Sie können diese ganz einfach in Systemeinstellungen → Sicherheit → FileVault verschlüsseln.

  4. Softwareupdate für macOS

    Wichtig sind Systemupdates, die neben dem reibungslosen Betrieb des Gerätes oft auch die identifizierten Sicherheitsrisiken patchen. Wenn Sie das Gerät nicht aktualisieren, riskieren Sie unnötige Gefahren, da Hacker diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen können. Zögern Sie also nicht mit Ihren Updates.

    Sie können auch manuell nach Systemupdates suchen. Apple-Logo → Systemeinstellungen → Software-Update. Sie können hier auch die automatische Update-Überprüfung aktivieren.

  5. Firewall

    Firewalls werden verwendet, um illegalen Datenverkehr zu blockieren, der ein Risiko für Ihre Privatsphäre und Sicherheit darstellen kann. Sie stellen die Firewall auf Ihrem Gerät folgendermaßen ein: Systemeinstellungen → Sicherheit → Firewall. Wenn Sie maximale Kontrolle wünschen, können Sie die Anwendungen auswählen, denen der Zugriff durch die Firewall gewährt wird.

  6. Browser

    Für den Zugriff auf Websites wird der Browser verwendet. MacOS bietet Safari als Basis an. Brave eignet sich für mehr Privatsphäre und das Blockieren von Anzeigen und Tracking-Elementen. Darüber hinaus beschleunigt Brave das Laden von Inhalten. Brave ist kostenlos und bietet im Vergleich zu klassischen Browsern mehr Sicherheit und Privatsphäre beim Surfen im Internet. Brave kann ähnlich wie Chrome verwendet werden, bietet jedoch den Vorteil von mehr Privatsphäre.

  7. VPN für macOS

    Ein VPN wird verwendet, um die Privatsphäre bei der Verbindung mit dem Internet zu erhöhen. Das VPN ändert die IP-Adresse, die die Website sieht, sodass sie Ihren tatsächlichen Standort nicht finden kann. Darüber hinaus können Sie die mit Ihrem Standort verbundene Sperrung umgehen, indem Sie sich über Server in anderen Ländern verbinden. Mit einem VPN können Sie beispielsweise auf Streaming-Dienst-Inhalte anderer Länder zugreifen.

    Der VPN-Schutz verschlüsselt zudem alle ins Internet übertragenen Daten und schützt sie so auch in ungesicherten WLAN-Netzwerken vor Hackern. Es ist großartig in Kombination mit Antivirenschutz, weshalb einige Antivirenunternehmen auch vorteilhafte Pakete anbieten, die VPN-Dienste und Antivirenschutz beinhalten.

  8. Antivirenschutz für macOS

    Mac-Geräte werden aufgrund ihrer geschlossenen Plattform auch ohne Zusatzprogramme oft als sicher bezeichnet. Es stimmt jedoch nicht, dass Hacker nicht auf diese Geräte abzielen. Aus diesem Grund ist es eine gute Idee, sich vor bösartigem Code zu schützen, der Ihr Gerät beschädigen und sensible Daten stehlen könnte.

    Antivirenprogramme schützen Sie vor den meisten Hackerangriffen. Sie bieten keine 100%ige Sicherheit, aber mit Antivirenschutz haben Sie eine bessere Chance, Ihr Gerät zu verteidigen. Avast oder ESET sind hochwertige Antivirenprogramme, die wir empfehlen können.

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